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<title>Juni-Aktion</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Juni-Aktion</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Als <b>Juni-Aktion</b> bezeichnet wird eine Massenverhaftung im Juni 1938, die als Teil der <a href="Aktion_%E2%80%9EArbeitsscheu_Reich%E2%80%9C" title="Aktion „Arbeitsscheu Reich“">Aktion „Arbeitsscheu Reich“</a> geplant war. Dabei wurde die ursprünglich angedachte „Zielgruppe“ der sogenannten <a href="Asoziale_(Nationalsozialismus)" title="Asoziale (Nationalsozialismus)">Asozialen</a> auf persönliche Anordnung <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Hitlers</a> erweitert<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Antisemitismus_bis_1945" class="mw-redirect" title="Antisemitismus bis 1945">antisemitisch</a> ausgerichtet. Bei der Juni-Aktion wurden mehr als 9000 Männer in Konzentrationslager verschleppt, unter ihnen eine Gruppe von rund 2300 Juden, denen man eine Vorstrafe von mindestens vier Wochen Länge nachweisen konnte.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aktion_„Arbeitsscheu_Reich“"><span id="Aktion_.E2.80.9EArbeitsscheu_Reich.E2.80.9C"></span>Aktion „Arbeitsscheu Reich“</h2></div>
<p>Die Juni-Aktion gehörte zur <a href="Aktion_%E2%80%9EArbeitsscheu_Reich%E2%80%9C" title="Aktion „Arbeitsscheu Reich“">Aktion „Arbeitsscheu Reich“</a> (ASR), welche seit Anfang 1938 durch die <i>Dienststelle <a href="Vierjahresplan" title="Vierjahresplan">Vierjahresplan</a></i> im persönlichen Stab <a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Heinrich Himmlers</a> geplant und von der <a href="Gestapo" class="mw-redirect" title="Gestapo">Gestapo</a> sowie <a href="Kriminalpolizei#Nationalsozialismus" title="Kriminalpolizei">Kriminalpolizei</a> durchgeführt wurde. Am 26. Januar 1938 ordnete Himmler an, die Festnahme aller arbeitsfähigen Männer vorzubereiten, „... die nachweisbar in zwei Fällen die ihnen angebotenen Arbeitsplätze ohne berechtigten Grund abgelehnt oder die Arbeit zwar aufgenommen, aber nach kurzer Zeit ohne stichhaltigen Grund wieder aufgegeben haben.“<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit einem „...einmaligen, umfassenden und überraschenden Zugriff“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sollte die Aktion ablaufen. Während der ersten Aktion vom 21. bis 30. April wurden 1500 bis 2000 Personen verschleppt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine zweite umfassendere Verhaftungswelle folgte im Juni 1938.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Juni-Aktion">Juni-Aktion</h2></div>
<p>Die zweite Verhaftungswelle vom 13. bis 18. Juni 1938 zielte ursprünglich allein auf nichtsesshafte <i><a href="Asoziale_(Nationalsozialismus)" title="Asoziale (Nationalsozialismus)">Asoziale</a></i>: „Bettler, Landstreicher und Alkoholiker“, aber auch „Zigeuner und wandernde Handwerker“. Laut internen Berichten wurden auch andere Personengruppen wie „Zuhälter und böswillige Unterhaltsverweigerer“ durch die Kriminalpolizei verhaftet. Am 1. Juni 1938 wurde die Zielgruppe nach persönlicher Anordnung Hitlers<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ausgeweitet: Nunmehr waren auch Juden zu verhaften, die als vorbestraft galten und zu mindestens einem Monat Haft verurteilt worden waren.
</p><p>Pro Kriminalpolizei-Leitstellenbezirk sollten „200 männliche arbeitsfähige Asoziale“ festgenommen werden. Nach dieser Vorgabe hätten lediglich 3000 Personen erfasst werden sollen; tatsächlich wurden vermutlich annähernd 10.000 Personen inhaftiert.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Noch bevor die Aktion reichsweit anlief, ergriff die Staatspolizeileitstelle Wien „blitzartig“ die Initiative und wies die Bezirkspolizeikommissariate am 24. Mai 1938 an, „unverzüglich unliebsame, insbesondere kriminell vorbelastete Juden festzunehmen und in das <a href="Konzentrationslager_Dachau" class="mw-redirect" title="Konzentrationslager Dachau">Konzentrationslager Dachau</a> zu überführen.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die ersten beiden Transporte vom 31. Mai und vom 3. Juni umfassten annähernd 1200 Juden und werden von <a href="Wolf_Gruner" title="Wolf Gruner">Wolf Gruner</a> als „österreichische Sonderaktion“ hervorgehoben. Erst mit den nächsten Transporten wurden überwiegend Nichtjuden verschleppt. Falls eine Anweisung Hitlers aus der letzten Maiwoche mündlich weitergegeben wurde, wäre ein Missverständnis erklärbar, weil sich der Sinn durch Groß- oder Kleinschreibung des Wortes „asoziale“ entscheidend ändert. Gruner zitiert die Anweisung in folgender Schreibweise, nämlich dass „zur Erledigung von wichtigen Erdbewegungsarbeiten im gesamten Reichsgebiet asoziale [sic] und kriminelle Juden festgenommen werden sollen.“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit annähernd 2300 Verschleppten wurden bei der reichsweiten Juni-Aktion überproportional viele Juden inhaftiert. Ihre Vorstrafen gingen nicht allein auf „normale Delinquenz“ zurück, sondern beruhten oftmals auf verfolgungsspezifischen Delikten wie zum Beispiel <a href="Devisenfahndungsamt" title="Devisenfahndungsamt">Devisenvergehen</a><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder auf weit zurückliegenden Übertretungen von Verkehrsvorschriften.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1256 jüdische Männer kamen ins <a href="KZ_Buchenwald" title="KZ Buchenwald">KZ Buchenwald</a>, 211 ins <a href="KZ_Dachau" title="KZ Dachau">KZ Dachau</a> und 824 ins <a href="KZ_Sachsenhausen" title="KZ Sachsenhausen">KZ Sachsenhausen</a>, wo sie brutalen Schikanen ausgesetzt waren.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine besondere Rolle spielte dabei das <a href="KZ_Buchenwald" title="KZ Buchenwald">KZ Buchenwald</a>, welches durch die <i>Aktion „Arbeitsscheu Reich“</i> 4.500 <a href="Zwangsarbeit_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus">Zwangsarbeiter</a> (im Juli 1938 knapp 60&nbsp;% der Häftlingsbelegschaft<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) für den großflächigen Aufbau als zentrales Konzentrationslager in Mitteldeutschland erhielt. Ein Teil der jüdischen Häftlinge wurde im sogenannten <i>Schafstall</i>, einem ehemaligen Viehstall, ohne jegliches Mobiliar inhaftiert. Diese 500 Gefangenen kamen überwiegend aus <a href="Juden_in_Berlin" class="mw-redirect" title="Juden in Berlin">Berlin</a> und <a href="Juden_in_Breslau" title="Juden in Breslau">Breslau</a>. Als Verpflegung wurde 300&nbsp;g Brot und 750&nbsp;ml Wassersuppe zugeteilt. Die katastrophalen Bedingungen forderten bis August 1938 150 Todesopfer. Die Berichterstattung darüber im Radiosender der britischen <a href="BBC" class="mw-redirect" title="BBC">BBC</a> führte zur Verlegung der Überlebenden in eine normale <a href="KZ-Baracke" title="KZ-Baracke">KZ-Baracke</a>.
</p><p>Juden standen in der Hierarchie der Häftlinge in Konzentrationslagern ganz unten, ihre Todesrate war in den ersten Wochen überproportional hoch. Einige Juden, deren Auswanderungspläne weit gediehen waren, wurden jedoch noch im Juni 1938 entlassen. Zahlreiche andere wurden im Dezember entlassen wie auch die meisten der so genannten <a href="Aktionsjuden" title="Aktionsjuden">Aktionsjuden</a>, die bei den <a href="Reichskristallnacht" class="mw-redirect" title="Reichskristallnacht">Novemberpogromen</a> inhaftiert worden waren.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die nationalsozialistische Politik zielte vorerst noch auf Auswanderung und Vertreibung der Juden aus Deutschland.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einordnung">Einordnung</h2></div>
<p>Spätestens mit diesen Aktionen hatte sich der Schwerpunkt der sicherheitspolizeilichen Tätigkeit von der Bekämpfung politischer Gegner auf die Aussonderung von „<a href="Asoziale_(Nationalsozialismus)" title="Asoziale (Nationalsozialismus)">Asozialen</a>“ verlagert, die aufgrund vermeintlicher erblicher Veranlagung zu gesellschaftlich schädlichem Verhalten neigten.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Heydrich begründete die Aktion in einem Schnellbrief an die Kriminalpolizeileitstellen: Es sei nicht zu dulden, dass „asoziale Menschen sich der Arbeit entziehen und somit den <a href="Vierjahresplan" title="Vierjahresplan">Vierjahresplan</a> sabotieren.“<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wolfgang Ayaß zufolge war nicht die angebliche Gefährlichkeit des einzelnen „Asozialen“, sondern dessen Arbeitsfähigkeit das ausschlaggebende Verhaftungskriterium. <a href="Martin_Broszat" title="Martin Broszat">Martin Broszat</a> weist darauf hin, dass zu dieser Zeit die SS-eigene Baustoffproduktion in und bei Konzentrationslagern einsetzte und dafür größere Häftlingskontingente benötigt wurden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wesentlicher als die Arbeitsleistung dieser inhaftierten „Arbeitsscheuen“ dürfte jedoch der abschreckende Effekt auf andere „Arbeitsbummelanten“ gewesen sein.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die „Juni-Aktion“ war zugleich die erste von der Sicherheitspolizei in Eigenregie durchgeführte Aktion, bei der eine große Zahl von deutschen Juden in Konzentrationslager verschleppt wurde.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihre Einbeziehung in die „Juni-Aktion“ geht auf Hitlers persönliche Anordnung zurück.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Christian Dirks weist auf antisemitische Übergriffe in Berlin hin, die – im Mai beginnend – zwischen dem 13. bis 16. Juni 1938 kumulierten und in Boykottaufrufen, Markierung jüdischer Geschäfte, Razzien in Cafés und Festnahmen gipfelten.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch <a href="Christian_Faludi" title="Christian Faludi">Christian Faludi</a> konstatiert einen Zusammenhang zwischen den von <a href="Joseph_Goebbels" title="Joseph Goebbels">Joseph Goebbels</a> und <a href="Wolf-Heinrich_von_Helldorff" title="Wolf-Heinrich von Helldorff">Wolf-Heinrich von Helldorff</a> inszenierten „radauantisemitischen Straßenkrawallen“ in Berlin und dem konkurrierenden Bemühen um eine „gesamtstaatlich zentralisierte ‚Lösung‘“ durch den Geheimdienstapparat <a href="Reinhard_Heydrich" title="Reinhard Heydrich">Reinhard Heydrichs</a> und Heinrich Himmlers.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><a href="Wolfgang_Aya%C3%9F" title="Wolfgang Ayaß">Wolfgang Ayaß</a>: <i>„Asoziale“ im Nationalsozialismus.</i> Stuttgart 1995, ISBN 3-608-91704-7.</li>
<li>Wolfgang Ayaß: <i>„Gemeinschaftsfremde“. Quellen zur Verfolgung von „Asozialen“ 1933-1945,</i> Koblenz 1998. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20161122223521/http://www.bundesarchiv.de/imperia/md/content/abteilungen/abtg/dzd/dokumentenverzeichnisse/materialien_5_gemeinschaftsfremde.pdf">Digitalisat</a></li>
<li>Christian Dierks: <i>Die 'Juni-Aktion' 1938 in Berlin.</i> In: <a href="Beate_Meyer" title="Beate Meyer">Beate Meyer</a>, <a href="Hermann_Simon_(Historiker)" title="Hermann Simon (Historiker)">Hermann Simon</a>: <i>Juden in Berlin 1938-1945</i> (Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung in der Stiftung „Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum“), Berlin 2000, ISBN 3-8257-0168-9.</li>
<li><a href="Stefanie_Sch%C3%BCler-Springorum" title="Stefanie Schüler-Springorum">Stefanie Schüler-Springorum</a>: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager. Aktion „Arbeitsscheu Reich“, Novemberpogrom, Aktion „Gewitter“.</i> In: <a href="Wolfgang_Benz" title="Wolfgang Benz">Wolfgang Benz</a>, <a href="Barbara_Distel" title="Barbara Distel">Barbara Distel</a> (Hrsg.): <i><a href="Der_Ort_des_Terrors" title="Der Ort des Terrors">Der Ort des Terrors</a>. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> Band 1: <i>Die Organisation des Terrors.</i> C.H. Beck, München 2005, ISBN 3-406-52961-5.</li>
<li>Christian Faludi (Hrsg.): <i>Die „Juni-Aktion“ 1938. Eine Dokumentation zur Radikalisierung der Judenverfolgung.</i> Campus, Frankfurt a. M./New York 2013, ISBN 978-3-593-39823-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager. Aktion „Arbeitsscheu Reich“, Novemberpogrom, Aktion „Gewitter“.</i> In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): <i>Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> München 2005, Bd. 1, S. 159.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Konzentrationslager Buchenwald 1937-1945</i>, Herausgegeben von der Gedenkstätte Buchenwald, S.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Ayaß: <i>„Asoziale“ im Nationalsozialismus.</i> Stuttgart 1995, ISBN 3-608-91704-7, S. 141.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager...</i> In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): <i>Der Ort des Terrors....</i> München 2005, Bd. 1, S. 158.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager. Aktion „Arbeitsscheu Reich“, Novemberpogrom, Aktion „Gewitter“.</i> In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): <i>Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> München 2005, Bd. 1, S. 159.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Ayaß: <i>„Asoziale“ im Nationalsozialismus.</i> Stuttgart 1995, ISBN 3-608-91704-7, S. 156.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Zitiert nach Wolf Gruner: <i>Zwangsarbeit und Verfolgung - Österreichische Juden im NS-Staat 1938-1945,</i> Innsbruck u.&nbsp;a. 2000, ISBN 3-7065-1396-X, S. 34.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolf Gruner: <i>Zwangsarbeit und Verfolgung...,</i> Innsbruck u.&nbsp;a. 2000, ISBN 3-7065-1396-X, S. 33.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager...</i> In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): <i>Der Ort des Terrors... </i> München 2005, Bd. 1, S. 159.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a href="Die_Verfolgung_und_Ermordung_der_europ%C3%A4ischen_Juden_durch_das_nationalsozialistische_Deutschland_1933%E2%80%931945" title="Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945">Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945</a></i> (Quellensammlung) Band 2: Deutsches Reich 1938 – August 1939 (hrsg. von Susanne Heim), München 2009, ISBN 978-3-486-58523-0, S. 188.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager...</i> In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): <i>Der Ort des Terrors... </i> München 2005, Bd. 1, S. 159 / Hans-Dieter Schmid: <i>Die Aktion ‚Arbeitsscheu Reich‘ 1938.</i> In: Herbert Diercks (Red.): <i>Ausgegrenzt. ‘Asoziale und Kriminelle‘ im nationalsozialistischen Lagersystem</i>, Bremen 2009, ISBN 978-3-8378-4005-6, S. 36–37 /
Die Zahl für Dachau geht nicht mit den Angaben von W. Gruner überein, die sich auf 1800 österreichische Juden summieren s. Wolf Gruner: <i>Zwangsarbeit und Verfolgung...,</i> Innsbruck u.&nbsp;a. 2000, ISBN 3-7065-1396-X, S. 34.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Harry Stein: <i>Funktionswandel des Konzentrationslagers Buchenwald im Spiegel der Lagerstatistiken.</i> In: Ulrich Herbert u. a. (Hrsg.): <i>Die nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> Frankfurt/M. 2002, ISBN 3-596-15516-9, Bd. 1, S. 169.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Hans-Dieter Schmid: <i>Die Aktion ‚Arbeitsscheu Reich‘ 1938.</i> In: <a href="Herbert_Diercks" title="Herbert Diercks">Herbert Diercks</a> (Red.): <i>Ausgegrenzt. ‘Asoziale und Kriminelle‘ im nationalsozialistischen Lagersystem</i>, Bremen 2009, ISBN 978-3-8378-4005-6, S. 37.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrich Herbert: <i>Von der Gegnerbekämpfung zur „rassischen Generalprävention“.</i> In: Ulrich Herbert u. a. (Hrsg.): <i>Die nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> Frankfurt/M. 2002, ISBN 3-596-15516-9, Bd. 1, S. 81.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">zitiert nach Wolfgang Ayaß: <i>„Asoziale“ im Nationalsozialismus.</i> Stuttgart 1995, ISBN 3-608-91704-7, S. 149.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Broszat: <i>Nationalsozialistische Konzentrationslager 1933-1945.</i> In: <i>Anatomie des SS-Staates</i>, München 1967, Bd. 2, S. 77.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Ayaß: <i>„Asoziale“ im Nationalsozialismus.</i> Stuttgart 1995, ISBN 3-608-91704-7, S. 164.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Dierks: <i>Die 'Juni-Aktion' 1938 in Berlin.</i> In: Beate Meyer, Hermann Simon: <i>Juden in Berlin 1938 - 1945.</i> (Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung in der Stiftung „Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum“) Berlin 2000, S. 34.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefanie Schüler-Springorum: <i>Masseneinweisungen in Konzentrationslager. Aktion „Arbeitsscheu Reich“, Novemberpogrom, Aktion „Gewitter“.</i> In: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hrsg.): <i>Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.</i> München 2005, ISBN 3-406-52961-5, Bd. 1, S. 159.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Dierks: <i>Die 'Juni-Aktion' 1938 in Berlin.</i> In: Beate Meyer, Hermann Simon: <i>Juden in Berlin 1938 - 1945</i>, Berlin 2000, S. 34–41 / <a href="Saul_Friedl%C3%A4nder" title="Saul Friedländer">Saul Friedländer</a>: <i>Das Dritte Reich und die Juden: Bd. 1., Die Jahre der Verfolgung: 1933–1939</i>, durchgeseh. Sonderausgabe München 2007, ISBN 978-3-406-56681-3, S. 282–284.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Christian Faludi (Hrsg.): Die „Juni-Aktion“ 1938. Eine Dokumentation zur Radikalisierung der Judenverfolgung. Campus, Frankfurt a. M./New York 2013, ISBN 978-3-593-39823-5, S. 9.</span>
</li>
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